Ein Gebäude für Einsatz, Ausbildung und Gemeinschaft
Das neue Feuerwehrgerätehaus wird auf die Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr Groß Ammensleben zugeschnitten. Herzstück des Gebäudes ist die Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen – vorgesehen für Löschfahrzeuge und Einsatzleitfahrzeuge.
Für die Einsatzkräfte entstehen moderne Umkleide- und Sanitärbereiche. Die Umkleiden sind für 70 Einsatzkräfte ausgelegt, davon 60 Männer und 10 Frauen. Auch die Nachwuchsarbeit erhält einen eigenen Bereich: Für die Jugendfeuerwehr sind Umkleidemöglichkeiten und ein eigener Raum für 20 Jugendliche vorgesehen.
Darüber hinaus umfasst das Gebäude unter anderem einen teilbaren Versammlungsraum für bis zu 70 Personen, Büros, einen Erste-Hilfe- und Ruheraum, Räume für Atemschutz und Geräte, Lagerflächen, eine Küche sowie Bereiche für die Stiefelwäsche und die Schwarz-Weiß-Trennung.
Die wichtigsten Eckdaten
5 Fahrzeugstellplätze
70 Umkleideplätze für Einsatzkräfte – 60 männlich, 10 weiblich
20 Umkleideplätze für die Jugendfeuerwehr
Versammlungsraum für bis zu 70 Personen, teilbar
26 Pkw-Stellplätze auf dem Grundstück
200 m³ Löschwasserzisterne
Photovoltaikanlage mit ca. 9 kWp
stationäre Netzersatzanlage für die Stromversorgung bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes
Lärmschutzwall mit einer Höhe von 2,5 Metern entlang der B 71
Möglichkeit für eine spätere Erweiterung um weitere Fahrzeugstellplätze
Auf schnelle Einsatzbereitschaft ausgelegt
Bei einem Feuerwehreinsatz zählt jede Minute. Deshalb wurde bei der Planung besonderes Augenmerk auf eine sichere und schnelle Verkehrsführung gelegt. Die Einsatzkräfte erreichen das Grundstück über die Zufahrt von der Magdeburger Straße. Die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge erfolgt ebenfalls über die Magdeburger Straße in Richtung Süden.
Die Fahrzeughalle erhält vier schnelllaufende Sektionaltore. Auch die Zufahrtstore können im Alarmfall automatisch angesteuert werden, sodass eine möglichst schnelle Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge gewährleistet ist.
Eine eigene Abgasabsaugung in der Fahrzeughalle, moderne technische Anlagen, Sicherheitsbeleuchtung und eine Brandmeldeanlage gehören ebenso zur Ausstattung wie Anschlüsse zur Aufrechterhaltung der Bordspannung der Einsatzfahrzeuge.
Nachhaltig und für die Zukunft gerüstet
Auch beim Energie- und Gebäudekonzept werden moderne Lösungen berücksichtigt. Das Gebäude wird unter anderem mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die rund 9 kWp große Anlage soll vorrangig zur Deckung des eigenen Strombedarfs beitragen.
Für einen möglichen Stromausfall ist das Feuerwehrgerätehaus zusätzlich mit einer stationären Netzersatzanlage ausgestattet. Damit kann das Gebäude im Bedarfsfall vollständig mit Notstrom versorgt werden – ein wichtiger Baustein für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.
Auf dem Grundstück sind außerdem 26 Pkw-Stellplätze sowie umfangreiche befestigte Flächen für die Feuerwehr vorgesehen. Eine spätere Erweiterung des Gebäudes bzw. der Fahrzeughalle soll planerisch möglich bleiben.
Ein Projekt für die Sicherheit in der Gemeinde
Mit dem Neubau investiert die Gemeinde Niedere Börde nicht nur in ein Gebäude, sondern vor allem in die Zukunft des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr. Das neue Feuerwehrgerätehaus soll den Feuerwehrangehörigen sichere und moderne Arbeitsbedingungen bieten und gleichzeitig Raum für Ausbildung, Nachwuchsarbeit und das Miteinander der Feuerwehr schaffen.
Auf dieser Seite begleiten wir den Bau Schritt für Schritt – vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung.