Bautagebuch – Einbau einer Löschwasserzisterne in Dahlenwarsleben
Mehr Sicherheit für Grundschule und Kindertagesstätte
Zur Verbesserung der Löschwasserversorgung wurde auf dem Parkplatz vor der Grundschule „Astrid Lindgren" und der Kindertagesstätte „Hoppetosse" in Dahlenwarsleben eine unterirdische Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Litern (100 m³) errichtet.
Die Zisterne besteht aus einem unterirdischen Stahlbehälter mit einem Durchmesser von 2,90 Metern und einer langlebigen Polyurethan-Außenbeschichtung. Mit der neuen Anlage wird die Löschwasserversorgung im Einsatzfall deutlich verbessert und die Sicherheit der benachbarten öffentlichen Einrichtungen nachhaltig erhöht.
Die wichtigsten Meilensteine
20.12.2024 – Erstellung der Ausführungsplanung und Beantragung der Baugenehmigung durch die Ingenieurgemeinschaft Thiel GmbH.
23.12.2024 – Einreichung des Förderantrags.
15.08.2025 – Bewilligung der Förderung (Bewilligungszeitraum: 15.08.2025 bis 31.05.2026).
10.10.2025 – Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen.
23.10.2025 – Öffnung der Angebote (2 Bieter).
20.11.2025 – Auftragserteilung an die HEIN-Bau GmbH Tief- und Freiflächenbau.
18.03.2026 – Bauanlaufberatung.
25.03.2026 – Baubeginn.
27.04.2026 – Fertigstellung der Bauarbeiten.
08.05.2026 – Erfolgreiche Bauabnahme und Verkehrsfreigabe.
Bauablauf
Die Bauarbeiten konnten zügig umgesetzt werden. Da sich die Löschwasserzisterne im Randbereich des Parkplatzes befindet, waren die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher gering. Lediglich beim Einsetzen des Behälters musste der Parkplatz kurzfristig gesperrt und die Ammensleber Straße für einige Stunden halbseitig eingeschränkt werden.
Die Gestaltung der oberirdischen Einbauten wurde gemeinsam mit der Feuerwehr abgestimmt, sodass die Anlage im Einsatzfall optimal genutzt werden kann.
Projekt erfolgreich abgeschlossen
Mit der Fertigstellung der Löschwasserzisterne verfügt der Ortsteil Dahlenwarsleben über eine deutlich verbesserte Löschwasserversorgung. Insbesondere die Grundschule und die Kindertagesstätte profitieren von der erhöhten Versorgungssicherheit. Das Bauvorhaben wurde wirtschaftlich umgesetzt und erfolgreich abgeschlossen.
Förderhinweis:
Das Projekt wurde durch die Europäische Union kofinanziert und mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Colbitz-Letzlinger Heide realisiert.