Fortbildung für Führungskräfte in der 3. Auflage
Am 24.10.2020 fand zum dritten Mal die Führungskräfte-Fortbildung der Gemeindefeuerwehr Niedere Börde statt. Unter strenger Einhaltung des Hygienekonzeptes der Gemeinde Niedere Börde durfte Gemeindewehrleiter Sebastian May insgesamt 28 Führungskräfte im neu gestalteten Schulungsraum der Ortsfeuerwehr Samswegen begrüßen.
Die Tagesveranstaltung eröffnete der Kamerad Dirk Bischoff (LK Börde), der als Abschnittsleiter aktuelle Informationen und Neuerungen im Brandschutz des Landkreises Börde übermittelte. Im Anschluss lies der Kamerad Robin Schlüter (Feuerwehr Magdeburg) die Dienstvorschrift 100 – „Führung und Leitung im Einsatz“ Revue passieren und stellte das Führungssystem am Einsatzbeispiel „Brand im Hort des Bildungscampus Samswegen“ vor. An diesem greifbaren und realistischen Szenario erläuterte er die aufwachsende Führungsorganisation, welche zur Erfüllung aller Aufgaben zur Gefahrenabwehr zwingend notwendig ist.
Für viele Kameraden unbekanntes Terrain ist das Thema „Pressearbeit im (Feuerwehr-) Einsatz“. Pressesprecher Matthias Lütkemüller (Polizeirevier Börde) brachte da Licht ins Dunkeln. Er referierte über die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr im Rahmen eines Einsatzes und ging dabei intensiv auf den Kommunikations- und Informationsfluss zwischen Einsatzleiter und Reporter ein.
Nach der gemeinsamen Mittagspause fand ein operativ-taktisches Studium am „neuen Bildungscampus“ in Samswegen statt. Kita, Hort und Grundschule wurden aus Sicht der Feuerwehr erkundet und einsatztaktische Aspekte, wie Zuwegungen, Aufstellflächen und Angriffswege, überprüft.
Am Ende der Führungskräfteschulung wurden die Eindrücke der einzelnen Tagesordnungspunkte zusammengefasst und ein Ausblick für das nächste Jahr gegeben. „Definitiv beibehalten!“ war das Feedback des Tages. „Wir behalten diese Veranstaltung selbstverständlich bei!“, so die Gemeindewehrleitung. „Wir planen im Oktober 2021 wieder eine Schulung durchzuführen. So Corona will, auch mit Führungskräften aus den Feuerwehren der Nachbargemeinden.“, teilte Sebastian May mit.