Eingewöhnungen bzw. „Übergänge sind für Kinder und ihre Familien sensible Phasen und stellen bedeutende Momente im Lebenslauf dar.“ (Bildungsprogramm - Bildung elementar. S. 141)
Eine gelungene Eingewöhnungsphase zeichnet sich aus, indem es dem Kind Zuverlässigkeit, Schutz, Nähe, Zuversicht, Verfügbarkeit und Geborgenheit gibt. Der Zeitrahmen ist deshalb dem Kind anzupassen, denn jedes Kind ist individuell.
Anmeldung
Die Anmeldung eines Kindes erfolgt direkt in der Einrichtung. Die Leiterin überprüft Kapazitäten und entscheidet, ab wann eine Betreuung in der Einrichtung stattfinden kann. Betreuungsverträge werden zwischen der Einrichtungsleitung im Auftrag der Gemeinde Niedere Börde sowie den Eltern abgeschlossen. Hat die Familie eine Aufnahmebestätigung erhalten, vereinbart sie einen Termin zum Aufnahmegespräch.
Aufnahmegespräch
Um die Familie auf den Wechsel in die Einrichtung vorzubereiten, erfolgt ein Aufnahmegespräch in der Hoppetosse mit den Sorgeberechtigten des Kindes und der Einrichtungsleiterin. In diesem wird die Einrichtung mit ihren Zielen und Inhalten, aber auch Regeln und Vorschriften, vorgestellt. Außerdem sind der unterschriebene Betreuungsvertrag, sowie der Impfpass des Kindes mitzubringen. Der Impfpass wird eingesehen und auf Aktualität die vorgeschriebene Masernschutzimpfung überprüft. Während des Gespräches können Erwartungen und Besonderheiten auf beiden Seiten ausgetauscht und besprochen werden. Außerdem wird ein Bogen über die persönlichen Angaben des Kindes ausgegeben, welcher neben den allgemeinen Angaben auch Abholberechtigungen, Fotoerlaubnis und weiteres dokumentiert.
Eingewöhnungsgespräch
Im Eingewöhnungsgespräch findet ein erster Kontakt zwischen der Erzieherin und der Familie statt. Die Erzieherin erfragt und dokumentiert Besonderheiten des Kindes, z.B. Vorlieben, Einschränkungen und Schlafgewohnheiten. Die Eltern können konkrete Fragen klären und erhalten die Möglichkeit eventuelle Wünsche und Sorgen zu äußern. Die Erzieherin erläutert den Eltern den Tages- und Wochenablauf der Einrichtung und führt sie durch die Räumlichkeiten der Einrichtung.
Eingewöhnung in den Vorschulbereich
Ein Großteil der uns anvertrauten Vorschulkinder besuchte zuvor die gemeindeinternen Einrichtungen Kita Zwergenhaus und Villa Landstrolche. Um den Kindern einen leichten Übergang in unsere Kita Hoppetosse zu ermöglichen, arbeiten die Einrichtungen eng zusammen. Zwischen der Hoppetosse und der Kia Zwergenhaus sowie der Villa Landstrolche wurde eine Kooperationsvereinbarung entwickelt, um den Übergang der Kinder in unsere Einrichtung ab dem vollendeten 5. Lebensjahr möglichst langfristig und geplant stattfinden zu lassen. Der Übergang in die Hoppetosse findet jährlich jeweils zum neuen Betreuungsjahr am 1. August statt.
Vorschulkinder der Hoppetosse erleben das letzte Kindergartenjahr als besondere Zeit. Neben der Möglichkeit die Schule und die Lehrerinnen kennenzulernen, erleben sie die pädagogischen Fachkräfte des Hortbereiches in verschiedenen Ferien- und Freizeitangeboten gemeinsam mit ihren Bezugserziehenden aus dem Kindergarten. Es ergeben sich schon frühzeitig Möglichkeiten des Kennenlernens der Kinder aus dem Kindergarten und der Hortkinder, da beide Einrichtungen in einem Haus untergebracht sind.
Zwischen den Kindergartenkindern und den Erziehenden des Hortes ergeben sich oft gemeinsame Momente des Zusammenspielens, denn die Kindergartenkinder gehen täglich nachmittags in die Horträumlichkeiten. Dies geschieht gemeinsam mit der Bezugserzieherin aus dem Kindergarten.
Eingewöhnung in den Hort
Eltern, die ihrem Kind einen sanften Einstieg in das Hortleben ermöglichen wollen, melden Ihr Kind frühzeitig an und besprechen mit der Leiterin und den neuen Fachkräften die Eingewöhnungsphase. Ab 01. August werden Vorschulkinder in den Hort aufgenommen.
Wenn Kinder während des laufenden Schuljahres im Hort angemeldet werden, erfolgt die Eingewöhnungsphase individuell nach Absprache mit der Leiterin. Wir wollen den neuen Kindern nicht den „Sprung ins kalte Wasser“ zumuten, deshalb sehen wir es als notwendig an, schon früh den Kontakt zu den Kindergärten und Eltern aus anderen Einrichtungen aufzubauen. Daher laden wir die zukünftigen Schulkinder im Jahr vor der Einschulung zu verschiedenen Schnupperterminen zu uns in die Einrichtung ein.
Schön, dass du da bist!