Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Groß Ammensleben

Ein modernes Feuerwehrgerätehaus für eine leistungsfähige Feuerwehr

In Groß Ammensleben entsteht ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr. Mit dem Neubau schafft die Gemeinde Niedere Börde zeitgemäße und zukunftsfähige Bedingungen für den Einsatzdienst, die Ausbildung und die Jugendarbeit.

Das bisherige Feuerwehrgerätehaus in der Magdeburger Straße 14F entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrgerätehaus und insbesondere nicht mehr den Anforderungen der Feuerwehr-Unfallkasse. Der Gemeinderat der Gemeinde Niedere Börde hat deshalb den Neubau auf einem ehemaligen Kleingartengelände an der Magdeburger Straße beschlossen. Die Fläche wurde im Jahr 2022 beräumt. Das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht südwestlich angrenzend an die Bundesstraße B 71.

Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Groß Ammensleben

Ein Gebäude für Einsatz, Ausbildung und Gemeinschaft

Das neue Feuerwehrgerätehaus wird auf die Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr Groß Ammensleben zugeschnitten. Herzstück des Gebäudes ist die Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen – vorgesehen für Löschfahrzeuge und Einsatzleitfahrzeuge.

Für die Einsatzkräfte entstehen moderne Umkleide- und Sanitärbereiche. Die Umkleiden sind für 70 Einsatzkräfte ausgelegt, davon 60 Männer und 10 Frauen. Auch die Nachwuchsarbeit erhält einen eigenen Bereich: Für die Jugendfeuerwehr sind Umkleidemöglichkeiten und ein eigener Raum für 20 Jugendliche vorgesehen.

Darüber hinaus umfasst das Gebäude unter anderem einen teilbaren Versammlungsraum für bis zu 70 Personen, Büros, einen Erste-Hilfe- und Ruheraum, Räume für Atemschutz und Geräte, Lagerflächen, eine Küche sowie Bereiche für die Stiefelwäsche und die Schwarz-Weiß-Trennung.

 

Die wichtigsten Eckdaten

  • 5 Fahrzeugstellplätze 

  • 70 Umkleideplätze für Einsatzkräfte – 60 männlich, 10 weiblich

  • 20 Umkleideplätze für die Jugendfeuerwehr

  • Versammlungsraum für bis zu 70 Personen, teilbar

  • 26 Pkw-Stellplätze auf dem Grundstück

  • 200 m³ Löschwasserzisterne

  • Photovoltaikanlage mit ca. 9 kWp

  • stationäre Netzersatzanlage für die Stromversorgung bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes

  • Lärmschutzwall mit einer Höhe von 2,5 Metern entlang der B 71

  • Möglichkeit für eine spätere Erweiterung um weitere Fahrzeugstellplätze

Auf schnelle Einsatzbereitschaft ausgelegt

Bei einem Feuerwehreinsatz zählt jede Minute. Deshalb wurde bei der Planung besonderes Augenmerk auf eine sichere und schnelle Verkehrsführung gelegt. Die Einsatzkräfte erreichen das Grundstück über die Zufahrt von der Magdeburger Straße. Die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge erfolgt ebenfalls über die Magdeburger Straße in Richtung Süden.

Die Fahrzeughalle erhält vier schnelllaufende Sektionaltore. Auch die Zufahrtstore können im Alarmfall automatisch angesteuert werden, sodass eine möglichst schnelle Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge gewährleistet ist.

Eine eigene Abgasabsaugung in der Fahrzeughalle, moderne technische Anlagen, Sicherheitsbeleuchtung und eine Brandmeldeanlage gehören ebenso zur Ausstattung wie Anschlüsse zur Aufrechterhaltung der Bordspannung der Einsatzfahrzeuge.

Nachhaltig und für die Zukunft gerüstet

Auch beim Energie- und Gebäudekonzept werden moderne Lösungen berücksichtigt. Das Gebäude wird unter anderem mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die rund 9 kWp große Anlage soll vorrangig zur Deckung des eigenen Strombedarfs beitragen.

Für einen möglichen Stromausfall ist das Feuerwehrgerätehaus zusätzlich mit einer stationären Netzersatzanlage ausgestattet. Damit kann das Gebäude im Bedarfsfall vollständig mit Notstrom versorgt werden – ein wichtiger Baustein für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

Auf dem Grundstück sind außerdem 26 Pkw-Stellplätze sowie umfangreiche befestigte Flächen für die Feuerwehr vorgesehen. Eine spätere Erweiterung des Gebäudes bzw. der Fahrzeughalle soll planerisch möglich bleiben.

Ein Projekt für die Sicherheit in der Gemeinde

Mit dem Neubau investiert die Gemeinde Niedere Börde nicht nur in ein Gebäude, sondern vor allem in die Zukunft des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr. Das neue Feuerwehrgerätehaus soll den Feuerwehrangehörigen sichere und moderne Arbeitsbedingungen bieten und gleichzeitig Raum für Ausbildung, Nachwuchsarbeit und das Miteinander der Feuerwehr schaffen.

Auf dieser Seite begleiten wir den Bau Schritt für Schritt – vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung.

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September 2022 - Baufreiheit für neues Feuerwehrhaus in Groß Ammensleben an der Keuzung B71 - Magdeburgerstraße und Langer Schlag ist geschaffen.

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Auf dem Gelände befand sich einst eine Kleingartenkollonie, die Kollonie 1 "Magdeburgerstraße/ Gatzweg", des Kleingartenvereins 1919 Groß Ammensleben e.V.

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2019 wurden die Flurstücke an die Gemeinde zurückgegeben.
Die Kleingärtner wurden entschädigt und erhielten das Angebot, eine der vielen  freien Parzellnen im Kerngebiet der Kleingartenanlage zu übernehmen. Leider machte keiner davon gebrauch.

Spatenstich
Bodenplatte
Bodenplatte
Bodenplatte
Stellwände
Stellwände
Stellwände
Stellwände
FEUERWEHR_Gr_Am_zweiter_Stock
FFW Halle
Gerüst FFW
Dach FFW
Halle FFW